Eine politischer Schlagabtausch zwischen einem Amazon-Twitter-Benutzerkonto und diversen US-Politikern verwundert die Öffentlichkeit seit Tagen. Mitterlweile geht der mediale Schlagabtausch im sozialen Netzwerk Twitter in die nächste Runde: Um eine mögliche Zerschlagung von Internet-Riesen versus politischer Meinungsfreiheit.

Was war passiert? Der Amazon-Gründer und nicht mehr CEO Jeff Bezos hatte der Amazon-Führungsrige mehr medialen Widerstand gegen politische Anschuldigungen nahegelegt. Hintergrund ist eine geplante Abstimmung über gewerkschaftliche Maßnahmen in einem der größten Verteilzentren von Amazon in den USA. Ein potentielles Desaster für das Unternehmen, dass einerseits mit AI-Kameras seine Mitarbeiter überwacht und den Zeitdruck ständig "optimiert", um so den Mindestlohn über Punkteabzüge wieder drücken zu können ODER andererseits um überhaupt erst einen einheitlichen Qualitätsstandard bei Millionen von Angestellten zu etablieren. Dies ist auch das zweischneidige Grundproblem der Gig-Economy: Qualität und endlose Skalierbarkeit nach Außen, enormer Arbeitsdruck nach Innen...

Anschuldigungen werden von investigativen Medien analysiert und interne Sicherheitsrichtlinien kursieren im Internet. Ein Amazon-Sicherheitsbeauftragter meldete das Amazon-Benutzer-Konto auf Twitter sogar als möglicherweise kompromittiert, weil der Inhalt untypisch für vorangegange Inhalte war und die Twitter-Beiträge nicht über das Standard-System erstellt wurden.

Dieser Benutzer (gefunden via TechMeme) fasst die Situation perfekt zusammen - Befindlichkeiten können eine Marke enorm beschädigen: