Das politische Tauziehen um die Gas-Pipeline Nord Stream 2 geht auch im Jahr 2021 weiter. Amerikanische Geschäftsinteressen mehr Flüssiggas nach Europa zu verkaufen, werden mit neuen Sanktionsdrohungen gegen das Russisch-Europäische Energie-Konsortium untermauert. Da auch Joe Biden hier keine Zugeständnisse machen möchte, wird dieser Handelskrieg auch unter der neuen Biden-Harris-Administration, nach der Angelobung am 20.01.2021 weiter gehen.

Interessanterweise argumentieren die USA, die europäischen Partner mit weiteren geplanten Sanktionen von einer zu "großen Abhängigkeit" von Russland bewahren und statt dessen selber Flüssiggas liefern zu wollen.

Fairerweise werden diese geplanten Sanktionen auch von weiteren Ländern unterstützt, wie beispielsweise die Ukraine als Gas-Transit-Land und baltische Länder, die die wachsende Marktmacht von Russland fürchten.