Soziale Medien verdienen am Multiplikationseffekt: Je mehr Teilnehmer einen bestimmten Beitrag lesen, teilen und somit weiter empfehlen, desto größer wird das Netzwerk und desto besser kann eine Verwertung dieser Beiträge durch Reklame erfolgen. Schnelle und bunte Inhalte sind daher leichter weiter zu verbreiten, als komplexe bzw. lange Texte.

Somit ist einfach und schnell erklärt, warum sich Verschwörungstheorien neben einfach-gestrickten "How-To"-Beiträgen (den sog. "Life-Hack"-Videos) oder lustige Pannenvideos so extrem gut "viral" verbreiten. Das erklärt auch, warum auf Instagram beispielsweise Benutzerkonten, die nur Inhalt anderer Leute weiter "posten", anstatt der eigentlich ursprünglichen "Autoren" empfohlen werden.

Der Autor Mic Hirschbrich von "Der Brutkasten" erklärt wunderbar, welche Typen von Verschwörungstheoretikern es in sozialen Medien gibt und welche Theorien aktuell kursieren. Bitte den ganzen Beitrag lesen und nicht nur "liken":