Datenlecks von Billig-Airlines, Datenlecks von staatlichen Agenturen im Ausland, Datenlecks von internationalen Hotelketten, usw. Diese finden bekanntlich irgendwo statt und betreffen uns zu 95% nicht direkt. Ist halt passiert und Unternehmen haben dafür meistens eine gute Erklärung: “Es war der Cyber-Angriff einer ‘Highly Sophisticated Source‘.“ Unsereins denkt sich darauf hin bildlich: “War der Wasserschaden wirklich eine ‘Regenwasser-Attacke‘ oder waren es einfach nur die kaputten Dachziegel am Hausdach?“ (Gedanklicher Nachtrag: Wie schaut das eigentlich so mit Datenschutz bei Fluglinien aus, die ihre Mitarbeiter notorisch kollektiv unterbezahlen?)

Irgendwie staunen wir dann schon ein bisschen, wenn dann am Morgen gleich ‘um's Eck‘ ein Datenleck einer erpresserischen Hacker-Gruppierung angekündigt wird. ‘Netwalker‘ ist eine erpresserische Schadsoftware und bei diversen Gemeinden international schon bekannt: “Netwalker is a ransomware formerly called Mailto that has become active recently as it targets the enterprise and government agencies. Two widely reported attacks related to Netwalker are the ones on the Toll Group and the Champaign Urbana Public Health District (CHUPD) in Illinois.“ [Quelle]

Getroffen hat es diesmal die oststeirische Gemeinde Weiz – eine von vielen Gemeinden weltweit: