Üblicherweise werden Drohungen für Datenlecks mit Erpressungsschreiben angekündigt, oder Schadsoftware verschlüsselt die Dateien (Crypto-Ransom-Ware) und erpresst die Opfer danach mit Bitcoin-Forderungen für den Entschlüsselungs-Code (“Private Key”). Inzwischen drohen Entwickler von Ransom-Ware, die Dateien nach einer Woche komplett zu zerstören, sollte das Opfer keiner Lösegeldforderung nachkommen. Bspw. wenn ein Backup vorhanden wäre oder das Opfer auf eine freie Entschlüsselungs-Software wartet.

Die Entwickler von ”Maze Ransomware” gehen (leider) einen anderen Weg und veröffentlichen tatsächlich Dateien, sollte das Opfer keine Bitcoin für die Entschlüsselung zahlen wollen. So geschehen vor kurzem bei dem amerikanischen Konzern ”Allied Universal”: